Let’s begin
G’day my friends,
das soll also mein erster Blog aus Australien sein! Ich hatte zwar versprochen mich kurz vor Abflug noch einmal zu melden, aber…die Blogfaulheit hat eingesetzt.
Da ich den Blog etwas informativer u. für zukünftige Australienstudenten interessanter gestalten möchte (wave @ RH-students 🙂 ), werde ich mich fortan mit allen Belangen beschäftigen, die bzgl. Organisation vom Alltagsleben, Studentenleben, etc in Frage kommen.
1. Anreise & Flug
Eckdaten:
Qantas (http://www.qantas.com)
Deutsche Bahn (http://www.db.de)
Reiseroute: MUC-FRA (Rail&Fly-Ticket), FRA-SIN (Tankstop), SIN-SYD (Umsteigen auf nationalen, australischen Flug), SYD-OOL
Reisedauer insgesamt: ca. 30 hrs
Kosten: ca. 850 € (Buchung Ende April, Abreise Ende Juni)
Per E-Mail werden von Qantas Online-Ticket und die Pickup-Number für das Rail&Fly-Ticket zugestellt. Das Rail&Fly-Ticket kann am Automaten ca. 72h vor Abreise eingelöst werden, enthält jedoch keine Sitzplatzreservierung. Diese lässt sich über die Website der Deutschen Bahn AG für 4,50 € einzeln buchen. Für Fahrten mit dem ICE ist das oft sinnvoll u. erspart den sonst üblichen Stress.
Qantas beschränkt das aufgegebene Gepäck auf 23 kg u. das Handgepäck auf 7 kg. Damit kam ich persönlich gut aus. Ein kurzer Blick auf die Luftfrachtkosten hat dann gezeigt, dass es sinnvoller sein kann Übergepäck in Australien nachzukaufen anstatt es sich nachschicken zu lassen.
Insgesamt hatte ich eine sehr angenehme Reise nach Frankfurt Flughafen. Der ICE stoppt praktischerweise direkt am Flughafen, so dass die Reise dann zu Fuß Richtung Gates weitergehen kann. Wenn das Gepäck aufgegeben wurde empfehle ich den McDonald’s in der 2. Etage des Flughafens. Nicht wegen seinem Standardfraß, sondern wegen der riesigen Fensterfront, die Aussicht auf die Start- und Landebahnen gibt.
Der Flug an sich war passabel. Beim Essen darf man sich nun nicht auf Qualität freuen. Es macht satt, mehr aber auch nicht. Die Crew selbst war jedoch immer zur Stelle u. freundlich. Für Leute ab Körpergröße 1,85m sei folgendes angemerkt: wer es sich es leisten kann/will sollte auf Premium Economy buchen. Der Sitzplatzabstand für mich mit 1,90m war ok, solange der Vordermann nicht in die Liegeposition fährt. Die Knie stoßen dann regelmäßig am Sitz an u. an ein Ausstrecken der Beine ist nicht mehr zu denken. Unangenehm wurde es bei den Mahlzeiten, wo die Breite der Sitze stört. Durch Qualität vom Essen u. die Enge stellt man sich dann doch die Frage, ob man richtig eingecheckt hat oder doch im Spaceshuttle gelandet ist. Da der Flug aber auch irgendwann vorbei ist lässt sich das für 30 Std. in Kauf nehmen.
Das Umsteigen in Sydney verlief ohne weitere Probleme. Es ist alles verständlich ausgeschildert. Für Leute, die in Sydney auf nationale Flüge umsteigen, ist zu beachten: diese Flüge gehen von einem gesonderten Terminal ab, wohin eine gesonderte Buslinie fährt (Kosten ca. 5 $). Der früheste Bus startet um 6 Uhr. Davor muss einfach in Sydney International gewartet werden o. mit dem teuren Taxi der Weg in Kauf genommen werden.
Wer an der Griffith Uni studiert bekommt einen kostenlosen Flughafentransfer gestellt u. wird nett vom Flughafen zur gewünschten Unterkunft gebracht. Der gesamte Flug verlief also ohne große Probleme.


